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|
|
| (1) |
![]() |
(2) |
| (3) |
in
Zeichenkette
ist in Zeichenkette
enthalten,
ist Nachfolgeoperand von
Bauelement (Baugruppe)
wird in Baugruppe
eingebaut, Bauelementeanschluß
ist mit Bauelementeanschluß
leitend verbunden;
Neben
der Elementnotation Gl. (2) (beschreibende Darstellung)
der Mengennotation Gl. (3) (aufzählende bzw. beschreibende Darstellung)
den Relationsgraphen:
gerichteter Graph mit Knotenmenge
und
| gerichteten Kanten | für |
die charakteristische Funktion:
eindeutige Abbildung
mit
| für | |
| = 1 | |
| = 0 |
die Relationsmatrix:
-Matrix
Wertetabelle von
| (4) |
| klassische Matrizennotation | kartesische Notation |
![]() |
![]() |
Für das gesamte Applikationsspektrum in
Informatik, Elektrotechnik etc. sind die in Tabelle 1 zusammengestellten
speziellen binären Relationen von großer Bedeutung. Eng verbunden
damit ist natürlich die Frage der Konstruktion von formal und
rechentechnisch (insbesondere für große
) gut handhabbaren Algorithmen zur
Identifikation, Erzeugung, Extraktion, ... solcher spezieller binärer
Relationen. Als Basis hierfür ist die charakteristische Funktion
bzw. deren Wertetabelle,
die Relationsmatrix
,besonders gut geeignet. Aus diesem Grunde sind bereits in
Tabelle 1 die Definitionsgleichungen in
- und
-Notation angegeben.
| Eine binäre Relation |
wenn sie die Bedingung ... erfüllt. | |
| reflexiv | ||
| irreflexiv | ||
| symmetrisch | ||
| antisymmetrisch | ||
| asymmetrisch | Daraus erhält man sofort |
|
| transitiv | Diese Definitionsgleichung hat die Form
Damit ergibt sich schließlich die explizit formulierte
Definitionsgleichung | |
| intransitiv | mit Daraus folgt sofort |
|
| Äquivalenzrelation | Reflexivität | |
| Symmetrie | ||
| Transitivität | ||
| irreflexive Halbordnungsrelation |
Asymmetrie | |
| Transitivität | ||
| reflexive Halbordnungsrelation |
Reflexivität | |
| Antisymmetrie | ||
| Transitivität | ||
Die in Tabelle 1 durch Hinterlegung hervorgehobenen
-notierten
Definitionsgleichungen sollen nun in die Relationsmatrix
Gl. (4) implantiert werden.
Dazu werden zunächst zwei einfache Matrizenoperationen eingeführt,
die die Reflexivitäts- bzw. Symmetrieeigenschaften der binären
Relation
beschreiben:
Extraktion der Hauptdiagonalanteile von
| (5) |
Extraktion des symmetrischen Anteils von
| (6) |
| Eine binäre Relation |
wenn sie die Bedingung
... erfüllt. |
| reflexiv | |
| irreflexiv | |
| symmetrisch | |
| antisymmetrisch | |
| asymmetrisch |
| (7) |
in Indexschreibweise
| (8) |
![]() |
(9) |
Gl. (9) besagt: Für alle Felder
der Relationsmatrix
ist die Erfüllung der
Bedingungsgleichung
| (10) |
![]() |
(11) |
Die Felder des Arbeitsschemas werden getaktet einmal in der angegebenen Reihenfolge (Zeile für Zeile mit Rücksprung von Zeilenende zu Anfang der nächsten Zeile) durchlaufen.
Dabei wird für jedes Arbeitsfeld
mit
and
gemäß dem ,,Feldbefehl`` schlkA1
neu gebildet und sofort in das Arbeitsschema überschrieben.
Bild 2: Algorithmus (A1),
Arbeitsschema
Damit können nun auch die restlichen Definitionsgleichungen von Tabelle 1
in der kompakten
-Notation angegeben werden: Tabelle 3.
| Eine binäre Relation |
wenn sie die Bedingung
... erfüllt. |
| transitiv | it |
| intransitiv | it |
| Äquivalenzrelation | |
| it |
|
| irreflexive | |
| Halbordnungsrelation | it |
| reflexive | |
| Halbordnungsrelation | it |
| Tabelle 3: |
Spezielle binäre Relationen |
Reduktion:
Abwärtsiteration der zugehörigen Relationsmatrix
,Entfernen aller
,,transitiven Überbrückungen``
im zugehörigen Relationsgraphen
(vgl. Bild 4)
Rekonstruktion:
Aufwärtsiteration der Relationsmatrix
von
, der Skelettmatrix,
Hinzufügen aller transitiven Überbrückungen

Bild 3:
Hauptsatz über transitive Relationen

| Bild 4: |
|
| (12) | |
| (13) |
| (14) |
| (15) |
![]() |
(16) |
| (17) | (18) | (19) |
| (20) |
| (21) |
| (22) |
| (23) |
| (24) |
| (25) |
die minimale transitive Relation, die eine gegebene binäre
Relation
in
enthält;
die maximale transitive Relation, die in einer gegebenen
binären Relation
in
enthalten ist