Modul 2

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Berechnung und Klassifikation des ebenen Vierecks

Algorithmen aus der analytischen Geometrie/
computational geometry [1,2]


Wir betrachten ein einfaches konvexes ebenes Viereck P1P2P3P4, Bild 1.


Bild 1

Seine Eckpunkte Pi sind durch ihre kartesischen Koordinaten (xi, yi) gegeben:

P1 = (x1, y1),   P2 = (x2, y2),   P3 = (x3, y3),   P4 = (x4, y4).

2.1.

Entwickeln Sie eine möglichst einfache und kompakte (insbesondere die dem Problem innewohnende Symmetrie adäquat widerspiegelnde) Bestimmungsgleichung für den Flächeninhalt A dieses Vierecks in Abhängigkeit von den Koordinaten xi und yi der Eckpunkte Pi (vgl. [3]).

2.2.

Untersuchen Sie die Abhängigkeit von A vom "Umlaufsinn" P1->P2->P3->P4->P1.

2.3.

Gilt die in 2.1. erhaltene Bestimmungsgleichung für A auch dann noch, wenn das gegebene Viereck nicht-konvex ist, d.h. gemäß Bild 2 einen konkaven Eckpunkt (hier P1) besitzt?

Begründen Sie Ihre Antwort!


Bild 2

2.4.

Das Viereck P1P2P3P4 sei "überschlagen", Bild 3.


Bild 3

Entwickeln Sie für diesen Fall einen möglichst einfachen Formelausdruck für die Koordinaten xs und ys des Seitenschnittpunktes S.

2.5.

Entwickeln Sie einen möglichst einfachen Algorithmus, mit dessen Hilfe allein aus den Koordinaten (x1,y1), (x2,y2), (x3,y3) und (x4,y4) durch Rechnung festgestellt wird:

P1P2P3P4 ist
einfach überschlagen
konvexnicht konvex


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