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| Bild 1: | Ebenes n-Eck (a) konvex, (b) konkav |
In konventioneller Schreibweise ist
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| (1) |
. | (2) |
Die Determinantendarstellung Gl. (2) wird nun komprimiert zu
, | (3) |
die Berechnung erfolgt wie in Gl. (3) eingetragen durch fortlaufende Anwendung der Sarrus-Regel für die Determinante zweiter Ordnung (Sarrus-Verallgemeinerung), so daß man hierdurch sofort Gl. (1) erhält.
Natürlich kann man Gl. (3) für n=3 und n=4 auch formal als auf den Koordinatenteil reduzierte Determinantendarstellungen (vgl. [4])
![]() | (4) |
![]() | (5) |
auffassen.
In Modul 2 und Modul 5 wurde bereits die "Zylindernotation" von Gl. (3) für n=4 bzw. n=3 benutzt und diskutiert. Dieser Ansatz soll nachstehend verallgemeinert und produktiv ausgelotet werden.
Zunächst ist klar, daß die mit Spalte 1 identische Abschlußspalte des ebenen rechteckförmigen Schemas
![]() | (6) |
die zur Generierung der letzten beiden Summanden in Gl. (1) angefügt ist, entfallen kann, wenn man
| (a) | ![]() | |||
| Bewegungsrichtung des Lesekopfes bei feststehendem Datenzylinder | ||||
| (b) |
| |||
| Bild 2: | (a) Zylinderdarstellung von Gl. (6), | |||
| (b) zugehöriger Lesekopf |
Für dieses Konzept soll im folgenden die formale Zylindernotation von Gl. (6) stehen:
. | (7) |
Damit hat man für Gl. (3)
. | (8) |
Besitzt das ebene n-Eck gemäß Bild 3 nur ganzzahlige Eckpunktkoordinaten
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| (9) |
vereinfacht sich die Flächeninhaltsberechnung gegenüber Gl. (1) wesentlich:
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| (10) |
Hierbei ist
B - Anzahl der auf den Seiten des n-Ecks liegenden
Gitterpunkte (
) des Koordinatensystems,
I - Anzahl der im Inneren des n-Ecks liegenden
Gitterpunkte (
) des Koordinatensystems.
| Bild 3: | Ebenes n-Eck, Picksches Theorem |
| B=8, I=21, A=24 |
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Das n-Eck P1P2P3...Pn besitzt bei
Pk eine |
konvexe | Ecke. |
| konkave |

Konstruieren Sie unter Benutzung der Zylindernotation einen möglichst einfachen Filteralgorithmus, mit dessen Hilfe allein aus den Koordinaten (x1, y1), (x2, y2), (x3, y3), ..., (xn, yn) durch Rechnung alle Vierpunktkonstellationen des n-Ecks, die gemäß Bild 5 einen Seitenschnittpunkt (Überschlagspunkt) bilden, extrahiert werden (vgl. Modul 2, Aufgabe 2.5).

Liefert der Filteralgorithmus keine solche Vierpunktkonstellation, ist das vorgelegte n-Eck nicht überschlagen, andernfalls überschlagen.
Beispiel:
Das Sechseck nach Bild 4 besitzt 2 Vierpunktkonstellationen mit Überschlagspunkt: Bild 6.
